E-Rechnung umsetzen: Prozesse in Kanzlei und Mandantenunternehmen

Mit den nächsten Stufen der E-Rechnungspflicht rückt für viele Kanzleien die praktische Umsetzung in den Vordergrund. Denn die gesetzlichen Vorgaben sind nur ein Teil der Aufgabe. Entscheidend ist, wie Rechnungseingang, Rechnungsausgang und Weiterverarbeitung beim einzelnen Mandanten künftig funktionieren.

Welche Systeme sind bereits im Einsatz? Welches Rechnungsformat passt zum Prozess? Wer übernimmt Prüfung und Freigabe? Und wie gelangen die strukturierten Rechnungsdaten zuverlässig in die Buchhaltung? Unsere Seminare greifen diese Praxisfragen auf und zeigen, worauf es bei der Umsetzung ankommt.

Seminare zur E-Rechnung

Aktuelle Seminare

Die E-Rechnung für ganz Deutschland - ZUGFeRD  

Sind Sie vorbereitet? Der 2019 vorgestellte Standard ZUGFeRD 2.0 entspricht dann auch den europäischen E-Rechnungsvorgaben der Norm EN 16931.  

buchbar
05.10.2026 09:00 - 11:00 Uhr
 
Steuerberater und Mitarbeiter

Die verpflichtende E-Rechnung im Bereich B2B für Deutschland  

Die Umstellung auf E-Rechnungen stellt eine der bedeutendsten Veränderung im deutschen Rechnungswesen dar und erfordert trotz Übergangsregelungen eine frühzeitige Anpassung der technischen und organisatorischen Prozesse.  

buchbar
14.10.2026 09:00 - 12:00 Uhr
 
Steuerberater und Mitarbeiter

Verfahrensdokumentation zur Elektronischen Rechnung  

Digitalisierung ist kein Selbstläufer – sie braucht klare Strukturen, belastbare Prozesse und eine rechtssichere Dokumentation. In dem Seminar erfahren Sie kurz und prägnant alle wichtigen rechtlichen Grundlagen zum Thema Verfahrensdokumentation.  

buchbar
09.12.2026 09:00 - 13:00 Uhr
 
Steuerberater und Mitarbeiter

E-Rechnung in der Praxis: Vom Stichtag zum funktionierenden Prozess

Mit der E-Rechnung verändern sich bestehende Abläufe rund um Erstellung, Empfang und Verarbeitung von Rechnungen. Für Kanzleien entsteht damit eine wichtige Schnittstelle zum Mandanten.

Statt einer einheitlichen Lösung braucht es den Blick auf den jeweiligen Ausgangspunkt: Software, Vorsysteme, Rechnungsvolumen und bestehende digitale Prozesse können sich von Mandant zu Mandant deutlich unterscheiden.

Wo steht der Mandant bei der E-Rechnung?

Vor der Umsetzung steht deshalb zunächst die Bestandsaufnahme. Kann der Mandant E-Rechnungen bereits empfangen und verarbeiten? Wie werden Ausgangsrechnungen erstellt? Welche Systeme und Schnittstellen werden genutzt?

Aus diesen Fragen ergibt sich, an welchen Stellen überhaupt Handlungsbedarf besteht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

XRechnung, ZUGFeRD und Co.: Das Format muss zum Prozess passen

Mit der E-Rechnung werden strukturierte Rechnungsdaten zum festen Bestandteil der Rechnungsverarbeitung. XRechnung und ZUGFeRD gehören zu den Formaten, die in der Praxis eine wichtige Rolle spielen.

Für Kanzlei und Mandant geht es dabei weniger um die Formatbezeichnung allein. Entscheidend ist, wie die Rechnungsdaten erstellt, empfangen, gelesen und im weiteren Prozess verarbeitet werden können.

Prüfung und Validierung werden Teil des Ablaufs

Auch die Prüfung eingehender E-Rechnungen muss in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden. Dabei können technische Prüfung, Datenqualität und steuerliche Rechnungsprüfung unterschiedliche Fragen aufwerfen.

Wer prüft was? Wie wird mit fehlerhaften Dateien oder Angaben umgegangen? Und an welcher Stelle greift die Kanzlei ein?

Solche Zuständigkeiten sollten geklärt sein, bevor das Rechnungsvolumen im neuen Format zunimmt.

Kanzlei und Mandant: Zuständigkeiten früh klären

Die Einführung der E-Rechnung betrifft selten nur die Buchhaltung. Rechnungserstellung, Freigabe, Übermittlung, Belegübergabe und Archivierung können verschiedene Personen und Systeme einbeziehen.

Für Kanzleien bietet die Umstellung deshalb die Gelegenheit, bestehende Mandantenprozesse gemeinsam zu betrachten und klare Zuständigkeiten zu schaffen.

Schwerpunkte unserer E-Rechnungs-Seminare

  • Umsetzung der E-Rechnung in Kanzlei und Mandantenunternehmen
  • bestehende Rechnungsprozesse und Vorsysteme
  • XRechnung, ZUGFeRD und strukturierte Rechnungsdaten
  • Rechnungseingang und Rechnungsausgang
  • Prüfung und Validierung
  • Schnittstellen und Weiterverarbeitung
  • Zuständigkeiten zwischen Kanzlei und Mandanten
  • aktuelle Vorgaben und Entwicklungen zur E-Rechnung

Weitere Themen rund um Formate, Prozesse und die Umsetzung in der Kanzlei finden Sie hier: E-Rechnung: Pflicht, Praxis und Umsetzung.