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Tagesseminar (BS 510-3)

Grundlagen der Verschonungsregelungen

  • Datum : Fr, 06. März 2020
  • Uhrzeit: 09:00 - 14:00 Uhr
  • Seminarort: Düsseldorf

Inklusive umfangreicher Arbeitsunterlagen, Seminargetränke und Kaffeepausen.

305 € zzgl. 19% USt
reguläre Teilnehmer-Gebühr

205 € zzgl. 19% USt
für Teilnehmer unserer Steuerberater-Arbeitskreise, sowie deren Partner und Mitarbeiter

Teilnahme für: Berufsträger
Dieses Seminar ist Bestandteil des Repetitoriums Bewertungsrecht.

Grundlagen der Verschonungsregelungen

nach §§ 13a,b,c und 28a ErbStG

Mit der letzten Erbschaftsteuerreform sind die Verschonungsregelungen für betriebliche Vermögen komplexer geworden. In der steuerlichen Beratungspraxis sind eine Vielzahl von Berechnungen erforderlich, damit die Verschonung final realisiert wird. Eine zentrale Bedeutung hat dabei der neue 90 %-Test, auf den sich die Beratungspraxis einstellen muss. Der 90 %-Test ist bereits Gegenstand der Rechtsprechung.

Der Verwaltungsvermögenskatalog mit der Vielzahl von Ausnahmen wird dargestellt. Die bedeutsamen Unterschiede in der Definition des jungen Verwaltungsvermögens und der jungen Finanzmittel einschließlich der Rechtsfolgen erläutert das Seminar anschaulich.
Zudem werden die Sonderregelungen in den Fällen der Großerwerbe erläutert, bei denen der Begünstigungsausschluss durch gezielte Anträge des Steuerpflichtigen abgefedert werden können.

Seminarinhalt:

1. Begünstigung der betrieblichen Vermögen
• Weitergeltungsanordnung des ErbStG 2009 für Erbfälle vor dem 30.06.2016
• Regel- und Vollverschonung
• Problematik und Lösungen des 90%-Tests
• Behandlung von Betriebsvermögen mit negativen Werten

2. Keine Begünstigung für Großerwerbe?
• Antrag „Abschmelzmodell“
• Antrag auf Verschonungsbedarfsprüfung
• Auflösend bedingter Erlass über 10 Jahre

3. Satzungstest für Familienunternehmen in der Praxis
• Satzungsbeschränkungen als Voraussetzung
• Sanktionierung im Falle der Anteilsveräußerung fehlt

4. Neues Netto-Verwaltungsvermögensprinzip
• Begünstigungsfähiges und begünstigtes Vermögen
• Ausnahme für Altersvorsorgevermögen
• Überlassung von Grundstücken zum Absatz eigener Erzeugnisse
• 10 % unschädliches Verwaltungsvermögen

5. Zweijährige Investitionsklausel
• Beschränkung auf Erwerbe von Todes wegen
• Plan des „Erblassers“ bei Gesellschaften

6. Neue Rechentechnik der Verbundvermögensaufstellung
• Konsolidierte Berechnung des Netto-Verwaltungsvermögens
• Kein Konzernabschluss erforderlich
• Trotz Stellungnahme in den ErbStR 2019 Streitpunkt: Junges Verwaltungsvermögen im Verbund