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Tagesseminar (BS 503/3)

Grundlagen der Verschonungsregelungen

  • Datum : Mo, 27. Mai 2019
  • Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Uhr
  • Seminarort: Düsseldorf

Inklusive umfangreicher Arbeitsunterlagen, Seminargetränke und Kaffeepausen.

305 € zzgl. 19% USt
reguläre Teilnehmer-Gebühr

205 € zzgl. 19% USt
für Teilnehmer unserer Steuerberater-Arbeitskreise, sowie deren Partner und Mitarbeiter

Teilnahme für: Berufsträger

Grundlagen der Verschonungsregelungen

nach §§ 13a,b,c und 28a ErbStG

Mit der letzten Erbschaftsteuerreform sind die Verschonungsregelungen für betriebliche Vermögen komplexer geworden. In der steuerlichen Beratungspraxis sind eine Vielzahl von Berechnungen erforderlich, damit die Verschonung final realisiert wird. Eine zentrale Bedeutung hat dabei der neue 90 %-Test, auf den sich die Beratungspraxis einstellen muss. Der Verwaltungsvermögenskatalog mit der Vielzahl von Ausnahmen wird dargestellt. Die bedeutsamen Unterschiede in der Definition des jungen Verwaltungsvermögens und der jungen Finanzmittel einschließlich der Rechtsfolgen erläutert das Seminar anschaulich. Zudem werden die Sonderregelungen in den Fällen der Großerwerbe erläutert, bei denen der Begünstigungsausschluss durch gezielte Anträge des Steuerpflichtigen abgefedert werden können.

Seminarinhalt:

  1. Begünstigung der betrieblichen Vermögen
  • Weitergeltungsanordnung des ErbStG 2009 für Erbfälle vor dem 30.06.2016
  • Regel- und Vollverschonung
  • Problematik und Lösungen des 90 % -Tests
  • Übertragung von mehreren wirtschaftlichen Einheiten
  • Behandlung von Betriebsvermögen mit negativen Werten
  • Behaltensregelungen
  • Verschärfung der Lohnsummenregelung
  1. Keine Begünstigung für Großerwerbe?
  • Antrag „Abschmelzmodell“
  • Antrag auf Verschonungsbedarfsprüfung
  • Umfang des „verfügbaren Vermögens“
  • Auflösend bedingter Erlass über 10 Jahre
  1. Satzungstest für Familienunternehmen in der Praxis
  • Satzungsbeschränkungen als Voraussetzung
  • Sanktionierung im Falle der Anteilsveräußerung fehlt
  • Umsetzung der Protokollerklärung der Bundesregierung
  1. Neues Netto-Verwaltungsvermögensprinzip
  • Begünstigungsfähiges und begünstigtes Vermögen
  • Ausnahme für Altersvorsorgevermögen
  • Ausweitung des Verwaltungsvermögenskatalogs
  • Verwaltungsreaktion zur BFH-Rechtsprechung bei Wohnungsunternehmen
  • Überlassung von Grundstücken zum Absatz eigener Erzeugnisse
  • Definition des „jungen Verwaltungsvermögens“
  • 10 % unschädliches Verwaltungsvermögen
  1. Zweijährige Investitionsklausel
  • Beschränkung auf Erwerbe von Todes wegen
  • Konkretisierung der Investition
  • Plan des „Erblassers“ bei Gesellschaften
  • Nachweis des Plans
  1. Neue Rechentechnik der Verbundvermögensaufstellung
  • Konsolidierte Berechnung des Netto-Verwaltungsvermögens
  • Kein Konzernabschluss erforderlich
  • Rechentechnik bei Forderungen/Schulden zwischen verbundenen Unternehmen
  • Streitpunkt: Junges Verwaltungsvermögen im Verbund
  • Finanzmitteltest in Alternativfällen bei Personengesellschaften
  • Aufteilung des Verwaltungsvermögens bei Mitunternehmerschaften